Pippi Langstrumpf

Seit Pippi Langstrumpf in die Villa Kunterbunt eingezogen ist, wird nicht nur das Leben der Nachbarskinder Tommy und Annika zum Abenteuer. Das Auftreten des kleinen frechen und sehr selbstbewussten Mädchens stellt auch die Vorstellungen Pippi Langstrumpf der wohlmeinenden Nachbarschaft auf den Kopf. Und nicht nur das: Mit "Pippi Langstrumpf", die 2020 ihren 75. Geburtstag feierte, kam frischer Wind in das kinderliterarische Angebot der fünfziger Jahre. Eingefahrenes in Frage zu stellen und Kindersehnsüchte zu benennen, dafür steht auch die Autorin selbst. Als die 70-jährige Astrid Lindgren einmal auf eine Kiefer kletterte, erklärte sie den Fotografen, ihr sei nicht bekannt, dass es alten Frauen verboten sei, auf Bäume zu steigen. Ihre Bücher sind auch deshalb so wertvoll, weil sie neben dem Humor von einem tief humanistischen Geist geprägt sind. Nun ist eine Jubiläumsausgabe erschienen: "Pippi Langstrumpf", "Pippi Langstrumpf geht an Bord" und "Pippi in Taka-Tuka-Land" in einem Band. Katrin Engelking, die auch schon andere Klassiker gestaltet hat, hat es lebensfroh und farbenfroh illustriert. Eine schöne Gelegenheit, Kindern diese ermutigenden Geschichten vorzulesen oder sie lesen zu lassen.

Christiane Raeder

Christiane Raeder

rezensiert für den Borromäusverein.

Pippi Langstrumpf

Pippi Langstrumpf

Astrid Lindgren ; Bilder von Katrin Engelking
Verlag Friedrich Oetinger (2020)

394 Seiten : Illustrationen (farbig)
fest geb.

MedienNr.: 601041
ISBN 978-3-7891-1450-2
9783789114502
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 6
Systematik: KE
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