Silbertod

Nach das "Das schwarze Buch der Geheimnisse" (s. BP 08/659) führt die britische Autorin mit einer Vorliebe für düstere Settings ihre Leser nach Urbs Umida, der Feuchtkalten Stadt. Sie beherbergt Trunkenbolde, Diebe, Nichtnutze, Silbertod mordlustige Räuber und wird heimgesucht von dem mysteriösen Silberapfelmörder, der, nach dem er seine Opfer in die Fluten des stinkenden Flusses Foedus gestoßen hat, stets einen silbernen Apfel am Tatort zurücklässt. Hier wohnt auch der Halbwaise Pin, der seit dem Verschwinden des Vaters, dem ein Mord zur Last gelegt wird, sein Dasein als Leichenwächter fristet. Doch diese unwirtliche Stadt hat auch freundliche, hilfsbereite Bewohner, die Pin das Glück hat zu Freunden zu gewinnen. Und so kann nicht nur der Silberapfelmörder entlarvt, sondern auch die Unschuld von Pins Vater bewiesen werden. - Gekonnt verbindet F.E. Higgins ein düsteres Setting, schaurige Begebenheiten, düstere Geheimnisse und skurrile, ungewöhnliche Charaktere zu einem mitreißend geschriebenen, angenehm gruseligen Schauerroman, der sich auf hohem literarischen Niveau bewegt. Zugreifen! (Übers.: Ulli u. Herbert Günther)

Ann Christine Schröer

Ann Christine Schröer

rezensiert für den Borromäusverein.

Silbertod

Silbertod

F. E. Higgins
Oetinger (2009)

303 S.
fest geb.

MedienNr.: 306954
ISBN 978-3-7891-3716-7
9783789137167
ca. 16,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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