Anton hat Zeit

Der sechsjährige Anton und seine Mutter führen ein harmonisches Familienleben - eigentlich. Es sei denn, es geht um die liebe Zeit: davon hat Antons Mama nämlich immer zu wenig. Anton hat noch kein ausgeprägtes Zeitgefühl und Anton hat Zeit die Uhr kann und möchte er nicht lesen. So kommt es, dass er morgens oft unbewusst Alarmstufen auslöst, die sowohl Anton als auch seiner Mutter den ganzen Tag über schlechte Laune bereiten. - Die Geschichte von Anton ist alltagsnah und erfrischend realistisch. Kinder müssen ab einem gewissen Alter lernen, dass es Zeiten einzuhalten und Termine zu beachten gibt, aber auch den Eltern wird ein Spiegel vorgehalten. "Wir müssen noch ...", "Jetzt beeil' dich ...", "Trödel' nicht so...", all diese Schimpfereien lösen bei Anton ungute Gefühle und ein schlechtes Gewissen aus. Geduld, Rücksicht und sich Zeit nehmen - Anton lernt viel, als er mit seinem Opa der Frage nachgeht, warum die Erwachsenen nie Zeit haben. Witz und Humor kommen in dem bunt illustrierten Kinderbuch nicht zu kurz und Antons Geschichte ist schwungvoll und kurzweilig erzählt, die Kapitel haben die richtige Länge zum Vorlesen. - Ein unterhaltsames und zugleich lehrreiches Buch zum abstrakten Thema "Zeit", bei dem sowohl Kinder als auch Vorleser eine Menge lernen können. Tolle Bereicherung, sehr gerne empfohlen.

Nadine Fitzke

Nadine Fitzke

rezensiert für den Borromäusverein.

Anton hat Zeit

Anton hat Zeit

Meike Haberstock
Oetinger (2015)

107 S. : zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 581300
ISBN 978-3-7891-3729-7
9783789137297
ca. 13,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: K
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