Warschauer Verstrickungen

Während eines Seminars wird ein Mann im Kloster ermordet aufgefunden. Er war Teilnehmer einer "Familienaufstellung", ein psychologisches Verfahren, bei der die Teilnehmer stellvertretend für abwesende/verstorbene Familienmitglieder Warschauer Verstrickungen stehen. Ein "geschlossener" Raum, Teilnehmer, bei denen keine Verbindung untereinander bekannt ist und weiter Umstände scheinen auf einen Täter von außen hinzudeuten. Staatsanwalt Teodor Szacki hat alle Hände voll zu tun, zumal sein Einsatz auch bei anderen Fällen eingefordert wird. Neben der polizeilichen Aufklärung sind es der "adrette" Staatsanwalt, der von privaten Schwierigkeiten getrieben, Ablenkung bei anderen Frauen sucht und die ansprechende Charakterisierung der Menschen, die den Roman auszeichnen. Schließlich gelingt es ihm, trotz Behinderung durch frühere Geheimdienstmitarbeiter, die Zusammenhänge zu erkennen und die Schuldigen zu finden. Der spannende, gut lesbare Krimi aus unserem Nachbarland wird allen Büchereien empfohlen. (Übers.: Friedrich Griese)

Michael Müller

Michael Müller

rezensiert für den Borromäusverein.

Warschauer Verstrickungen

Warschauer Verstrickungen

Zygmunt Miloszewski
Berlin-Verl. (2015)

Berlin-Verlag-Taschenbuch ; 1010
445 S.
kt.

MedienNr.: 580226
ISBN 978-3-8333-1010-2
9783833310102
ca. 9,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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