Hexenkind

Eingenäht in einen Quilt aus dem 17. Jh. wurden "Marys Papiere" entdeckt, Tagebuchaufzeichnungen eines zu Beginn der Geschichte 13-jährigen Mädchens. Marys Zieh-Großmutter wird der Hexerei angeklagt und hingerichtet, Hexenkind dem Mädchen selbst gelingt die Flucht in die neue Welt. Doch auch dort, in einer von fanatischen und abergläubigen Puritanern beherrschten Gemeinschaft, wird Mary ihre seltene Weitsicht und spirituelle Begabung zum Verhängnis. Mary konnte ihr Tagebuch nicht vollenden, sie flieht aus dem Dorf in der Hoffnung, in der Wildnis einen Indianerjungen wiederzufinden, mit dem sie sich zuvor angefreundet hatte, dem sie sich nahe fühlt. Ideal zu der Geschichte passt die Sprecherin Jana Schulz. Ihre Stimme ist kühl und rau, manchmal belegt; sie erinnert ein wenig an einen Menschen, der noch im Schockzustand von erlebtem Schrecken berichtet. Das verleiht der Produktion einen Realismus und eine Intensität, die den Hörer tatsächlich glauben lässt, ein Mädchen aus dem 17. Jh. erzähle ihm seine Geschichte selbst. Für Jugendliche und Erwachsene in allen Büchereien empfohlen.

Gabriele Fischer

Gabriele Fischer

rezensiert für den Borromäusverein.

Hexenkind

Hexenkind

Celia Rees. Gesprochen von Jana Schulz
Goya Lit (2005)

3 CD (ca. 231 Min.) : stereo
CD

MedienNr.: 548150
ISBN 978-3-8337-1316-3
9783833713163
ca. 14,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 14
Systematik: J
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