Der Tierigent

Konzert im Stadtpark auf der Freilichtbühne: während das Publikum sich langsam auf den Zuschauerplätzen einrichtet, packen die tierischen Musiker ihre Instrumente aus und beginnen damit, sie zu stimmen. Alle Tiere sind mit Begeisterung Der Tierigent dabei, nur der kleine Spatz darf nicht mitmachen. Welches Instrument er auch immer spielen möchte, immer haben die anderen etwas einzuwenden. Für die Streichinstrumente ist er zu klein, für Blasmusik hat er nicht genug Puste und am Schlagzeug fehlt ihm die Kraft. Als er dann auch noch mit seinem spitzen Schnabel eine Saite der Harfe zerreißt und beim Singen keinen Ton trifft, haben die anderen endgültig genug. Doch kurz vor Beginn des Konzerts schlägt seine große Stunde. Das Zusammenspiel der Künstler klappt nämlich erst dann, als der Spatz als Dirigent Ton und Takt vorgibt. - Lustige Reime und fröhlich bunte Bilder erzählen mit viel Witz vom Spatz, den alle auslachen und wegschicken, bis sie einsehen müssen, dass auch Kleine beim gemeinsamen Tun eine wichtige Rolle haben. Kinder werden viel Spaß daran haben, den sehr individuell und eigenwillig gezeichneten Tierfiguren beim Musizieren zuzusehen und ganz nebenbei all die Instrumente eines Orchesters kennenzulernen, die auf der letzten Doppelseite noch einmal zu sehen sind.

Angelika Rockenbach

Angelika Rockenbach

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Der Tierigent

Der Tierigent

Cornelia Boese ; Manuela Olten
Gerstenberg (2019)

[13] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 598775
ISBN 978-3-8369-6025-0
9783836960250
ca. 14,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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