Die Arche Noah

Türkisblaue Wellen auf dem Vorsatzblatt stimmen auf das Thema ein, um den Titel schwimmen Fische, darunter hockt ein Krebs. Ganz klein steht Noahs Sippe, eng zusammengedrängt, auf einer wüsten Erde mit rauchenden Ruinen, umherliegenden Die Arche Noah Waffen und Gebeinen. Gott wird eine große Flut schicken, um die Schöpfung rein zu waschen, nur Noahs Familie und die Tiere finden Gnade. Wie ihm befohlen, beginnt Noah mit dem Bau der Arche. Ihr Bug ist zu sehen und winzige Menschen, die auf langen Leitern balancieren und am Rumpf bauen. Ahnungslos gehen Riesen vorbei und ein Zentaur, denn es gab noch "Wesen vielerlei Gestalt". Gott will nicht, dass "auch nur eine einzige Tierart aussterben sollte". Paarweise erscheinen die Tiere auf grauen Tafeln, wie in einem alten Biologiebuch. Dann wandern sie in langer Prozession zur rettenden Arche, deren Schatten über die Szenerie fällt. Wellen werfen die Arche hin und her und das Wasser steigt so hoch, dass Fische sich durch die leeren Fensterhöhlen überfluteter Häuser schlängeln. Endlich geht die Flut zurück und mit Freudensprüngen drängen die Tiere an Land. Als Zeichen der Versöhnung setzt Gott einen Regenbogen in die Wolken. - Mit den zarten Aquarellen, den ungewöhnlichen Perspektiven und Bildausschnitten ist die Neuauflage der hervorragenden Adaption der Sintflutgeschichte auch weiterhin sehr empfohlen.

Die Arche Noah

Die Arche Noah

nacherzählt von Heinz Janisch. Mit Bildern von Lisbeth Zwerger
Mined. (2008)

[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 287634
ISBN 978-3-86566-082-4
9783865660824
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 5
Systematik: KK
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Titel der Ausgabe:
Auszeichnung: Religiöses Kinderbuch des Monats