Das Rot der Freiheitssonne wurde Blut

Wer mehr wissen will vom roten Blut der Freiheitssonne der Französischen Revolution, vom Alten Fritz, dem Weiberfeind und Kirchenhasser, vom radikalen Bürger Lessing, vom reaktionären Spötter Fontane, vom adlergleichen Taubenherz Das Rot der Freiheitssonne wurde Blut der Rosa Luxemburg, wer lesen möchte wie Sartre im Schreiben sein Schweigen ausformte und Thea Sternheim ihre Melancholie mit Kaviar genoss, der wird im neuesten Essayband des literarischen Tausendsassas Raddatz fündig werden. Der ehemalige Feuilletonchef der ZEIT hat seine Artikel aus den 80er Jahren in rote Buchdeckel einbinden lassen, um sie verändert oder ergänzt als kulinarische Tiefkühlkost auf den Tisch zu legen. Neueren Datums ist nur der Fontanebeitrag. Lesbar ist fast alles, einiges hat bereits Rost angesetzt. Für Leser, die Raddatz noch nicht kennen - oder alles von ihm haben wollen.

Heinrich Halm

Heinrich Halm

rezensiert für den Borromäusverein.

Das Rot der Freiheitssonne wurde Blut

Das Rot der Freiheitssonne wurde Blut

Fritz J. Raddatz
zu Klampen (2007)

174 S.
fest geb.

MedienNr.: 556340
ISBN 978-3-86674-013-6
9783866740136
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Li
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