Mamas Monster

Rike, fünf Jahre jung, versteht nicht, warum ihre Mama plötzlich nur noch im Bett liegt. Ist Mama böse auf Rike, ist sie schuld, dass es Mama so schlecht geht? Nach ein paar Tagen traut Rike sich, Mama zu fragen, und da erzählt Mamas Monster sie ihr von ihrem Monster, dass ihre Gefühle klaut, sie müde und teilnahmslos werden lässt. Es heißt Depression und - das ist die gute Nachricht - es gibt Medikamente und sogar einen Arzt für Gefühle, der Mama helfen kann, das Monster zu besiegen. - Depression, eine der häufigsten psychischen Erkrankungen, beeinflusst ein Familienleben immens; dieses Büchlein kann eine wertvolle Hilfestellung geben, um schon Vorschulkindern begreiflich zu machen, was mit dem betroffenen Elternteil passiert. Die schlichten Illustrationen spiegeln die Gefühlslage der Personen adäquat wider; die Idee, die Depression als Monster darzustellen, funktioniert. Es wird nichts beschönigt, aber die Hoffnung auf Besserung und der richtige Umgang mit der Betroffenen stehen im Vordergrund. Kurze begleitende Texte für die vorlesenden Erwachsenen und Link-Tipps geben zusätzliche Informationen. - Ein gelungenes Buch zu einem oftmals verdrängten Thema, sehr empfohlen!

Beate Mainka

Beate Mainka

rezensiert für den Borromäusverein.

Mamas Monster

Mamas Monster

[Erdmute v. Mosch]
Balance (2008)

Kids in Balance
[18] Bl. : überw. Ill. (überw. farb.)
fest geb.

MedienNr.: 297042
ISBN 978-3-86739-040-8
9783867390408
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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