Die Quigleys

Die "Quigleys", das sind Mama, Papa, Lucy und ihr Bruder Will. Ihr Leben gleicht dem ihrer Nachbarn und eigentlich gibt es nichts besonderes über sie zu berichten - und so erzählt Simon Mason in vier Kapiteln eben vom ganz Die Quigleys alltäglichen Wahnsinn: Da soll Papa bei Freunden babysitten, doch während er im Fernsehen ein Fußballspiel verfolgt, kommt ihm eins der Kinder abhanden. Ein andermal soll Lucy als Brautjungfer ein wunderbares Taftkleid tragen, doch sie will unbedingt als Biene gehen. Auch Mamas Geburtstag verläuft alles andere als friedlich, aber am Abend können ihn die Kinder mit einer Theatervorstellung doch noch retten. Schwer hat es auch Will, der gerne einen Würgadler hätte. Die Eltern aber wollen seine Andeutungen nicht so recht verstehen. Obwohl alle Quigleys ihren eigenen Kopf haben und es ihnen oft schwer fällt richtig zu kommunizieren, ist eines sicher: Sie mögen sich sehr und diese Gewissheit lässt sie alle Alltagsprobleme ertragen. Wenn Rufus Beck diesen Text liest, dann wird das Ganze auf unspektakuläre Weise lebendig, und man glaubt sich in den (eigenen) Alltag hineinversetzt.

Ute Sand

Ute Sand

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Quigleys

Die Quigleys

Simon Mason. Gelesen von Rufus Beck
Silberfisch (2009)

2 CD (ca. 110 Min.)
CD

MedienNr.: 308843
ISBN 978-3-86742-037-2
9783867420372
ca. 10,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: K
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