Das wird ein bisschen wehtun

Fernsehredakteur Max Krenke gerät in eine Art Midlife-Crisis. Sein jüngst volljährig gewordener, eher schüchterner Sohn Konrad ist wild verliebt und die chaotische Naddi zieht zu ihnen. Das wirft das Familienleben mit Frau Dorit Das wird ein bisschen wehtun und Tochter Mascha kräftig durcheinander. Sein kranker Vater braucht Pflege, im Beruf muss er eine merkwürdige Sendung übernehmen und die "platonische" Freundschaft zur attraktiven Kollegin Nergez weckt Neidattacken eines weiteren Verehrers. Geschickt spitzt der Autor die Geschichte auf bestehende und neue Konflikte zu und zeichnet das Bild eines Mannes, der sein Leben neu in die Hand nimmt. Was zunächst auf Komik und "Nabelschau" hinausläuft, entwickelt sich bei allem Spaß zu einer Geschichte mit ernst zu nehmenden Hintergründen. Vor allem Leser bis zur "betroffenen" Altersgruppe um die 50 Jahre werden den Roman mit Vergnügen genießen können. Ab mittleren Beständen geeignet.

Michael Müller

Michael Müller

rezensiert für den Borromäusverein.

Das wird ein bisschen wehtun

Das wird ein bisschen wehtun

Stefan Schwarz
Rowohlt (2012)

269 S.
kt.

MedienNr.: 359395
ISBN 978-3-87134-715-3
9783871347153
ca. 14,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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