Wo das Leben spielt

In fast jeder noch so alltäglichen Situation entdeckt Brantzen das Göttliche: sei es auf dem Bahnhof, in der Natur oder im Umgang mit Behinderten; sogar die Technik erschließt ihm den Zugang zu Gott. Er sieht das Hintergründige Wo das Leben spielt und befindet sich stets auf Spurensuche. Man spürt in seinen Gebeten die Überzeugung, dass Gott wirklich lebt und für jeden einzelnen Menschen einen liebevollen Plan hat. Der Mensch entscheidet, ob er sich einlässt auf dieses Wohlwollen Gottes. Brantzen zitiert aus dem Alten Testament: "Wenn ihr mich von ganzen Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen." (Jer.29,14-14) In seinem Gebet zu Silvester/Neujahr wünscht er sich mehr Zeit für die Mitmenschen, würde gern noch offener auf sie zugehen, möchte mehr zum allgemeinen Frieden beitragen und natürlich noch mehr an Gott denken. Aber er hat nicht nur Wünsche und Bitten, er ist auch voller Dankbarkeit Gott gegenüber. Zu Fastnacht kann er sich sehr über lachende Menschen freuen und macht mit, wenn es darum geht, anderen eine Freude zu bereiten. Am Karfreitag denkt er an die Vielen, die ein Kreuz zu tragen haben. - Das kleine Bändchen mit seinen vielen aktuellen Gebeten entspricht dem Lebensgefühl heutiger Menschen. Hubert Brantzen ist Professor für Pastoraltheologie in Mainz, verheiratet und hat vier erwachsene Kinder.

Margrit Diekmann

Margrit Diekmann

rezensiert für den Borromäusverein.

Wo das Leben spielt

Wo das Leben spielt

Hubertus Brantzen
Patris-Verl. (2010)

108 S. : zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 330587
ISBN 978-3-87620-348-5
9783876203485
ca. 9,80 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Re
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