Von Mao zu Bach

Zhu Xiao-Mei gilt 1966 als pianistisches Wunderkind, aber das Mao-Regime nimmt ihr vorerst jede Chance, sich zu einer Konzertpianistin zu entwickeln. Fünf Jahre wird die Familie an den Rand der Mongolei verbannt und Zhu jede Möglichkeit, Von Mao zu Bach sich musikalisch fortzubilden, genommen. Erst nach Maos Tod kann sie ihr Studium unter Schwierigkeiten fortsetzen. 1979, nach einer China-Tournee des Geigers Isaac Stern steht ihr Entschluss fest, China zu verlassen, um sich in Amerika weiter zu bilden. Es gilt, viele Hürden zu überwinden, um dieses Ziel zu erreichen. 1980 verlässt sie ihr Heimatland und erreicht Hongkong. Von da aus geht es über Los Angeles und Boston nach Paris, wo sie als Pianistin und Bach-Expertin gefeiert wird. 26 Jahre später kehrt sie 2006 nach Peking zurück. - Eine eindringlich geschriebene, stellenweise überaus nüchtern klingende Lebensgeschichte, die es verdient hat, von vielen gelesen zu werden. - Breit einsetzbar.

Regina Högner

Regina Högner

rezensiert für den Borromäusverein.

Von Mao zu Bach

Von Mao zu Bach

Zhu Xiao-Mei
Kunstmann (2009)

286 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 308814
ISBN 978-3-88897-557-8
9783888975578
ca. 19,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Mu
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