Sir Edmund Hillary

1955 hatte der großartige neuseeländische Bergsteiger sein Buch "Ich stand auf dem Everest" veröffentlicht. Mit dieser historischen Leistung bleibt er sicher im Gedächtnis der berginteressierten Öffentlichkeit. Dabei Sir Edmund Hillary ist dieser medienwirksame Höhepunkt nur eine Facette in seinem Leben. Er kam auf seinen Wegen bis an die Quellen des Ganges und auch bis zum Südpol, um nur zwei weitere außerordentliche Leistungen aufzuzählen, die in den Medien um die Welt gingen. Kaum bekannt ist, dass er mit großem Einsatz humanitäre Verbesserungen für das Volk der Sherpas erreichte. Er baute für diese Menschen im Inneren des Himalaja-Gebietes Schulen, Krankenhäuser, Brücken, Wasserleitungen und sogar einen Flugplatz. Wenn die Autorin, eine gute Freundin, erzählt, was in dem Menschen Hillary vorging, als z.B. Frau und Tochter mit einem Kleinflugzeug abstürzten, dann wird der Leser von einer Welle des Mitgefühls überschwemmt. Die sehr einfühlsam geschriebene Biografie wurde noch zu Hillarys Lebzeiten geschrieben, für die deutsche Ausgabe ist nach seinem Tod ein besonderes Vorwort eingefügt worden. - Das Buch ist nicht nur für bergbegeisterte Leser, es ist für alle Leser von guten Biografien ein Gewinn.

Gerd Fleder

Gerd Fleder

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Sir Edmund Hillary

Sir Edmund Hillary

Alexa Johnston
Malik (2009)

330, [16] S. : Ill. (überw. farb.), Kt.
fest geb.

MedienNr.: 309304
ISBN 978-3-89029-358-5
9783890293585
ca. 22,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Sp
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