Sechs Tage im Herbst

Als der Computer-Spezialist Henning Kollwey, der mit seiner Familie ein beschauliches Leben in Norddeutschland führt, eines Tages durchs Fenster beschossen wird, ändert sich sein Leben dramatisch, denn er wird von seiner eigenen Sechs Tage im Herbst Vergangenheit eingeholt: Kollwey gehörte in den 80er Jahren zu den Unterstützern der Terrorgruppe RAF. Und irgendwer hat es nun auf ihn und alte Kumpane abgesehen: Nach und nach werden diese ermordet. Kollwey hat nur eine Chance: die alten Kontakte reaktivieren und recherchieren, wer ihn im Visier hat und warum. Doch schon bald wird er selbst nicht nur zum Gejagten der Killer, sondern auch der Polizei und Geheimdienste. - Bernd Ohm hat brillant recherchiert, um seinen Polit-Thriller so authentisch wie möglich werden zu lassen: Was er an Infos über die Geschichte der RAF und über deren nationale und internationale Machenschaften und Dimensionen herausgefunden hat und in der Handlung verarbeitet - alle Achtung! Manchmal fällt es beim Lesen da schwer, zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden! Ohms Computer-Kenntnisse machen den Thriller darüber hinaus zu einem veritablen Cyber-Krimi. Das ist Spannung pur, die fast atemlos macht - und das garantiert von der ersten bis zur letzten Seite! Sehr lesenswert!

Günter Bielemeier

Günter Bielemeier

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Sechs Tage im Herbst

Sechs Tage im Herbst

Bernd Ohm
grafit (2021)

270 Seiten
kt.

MedienNr.: 603129
ISBN 978-3-89425-768-2
9783894257682
ca. 13,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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