Streubomben: Tod im Maisfeld

Zum 60-jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erscheint diese "Edition" (vgl. auch U.M. Fiechtner, Folter: 09/765; K. Hashemi, Todesstrafe: BP 09/766), die den Skandal thematisiert, dass in mindestens Streubomben: Tod im Maisfeld 32 Staaten dieser Erde weite Landstriche durch unzählige Streubomben verseucht sind, die auch Jahre nach kriegerischen Konflikten Zivilisten (vor allem Kinder) und Kampfmittelräumer hochrangig gefährden. Zwar verpflichtet der Oslo-Vertrag vom Dezember 2008 zur schrittweisen Vernichtung bestehender Streumunitionsbestände, doch zeigen die eindrücklichen Geschichten aus Serbien, dem Libanon und Israel, dass die überlebenden Opfer nicht vergessen werden dürfen und der Kampf gegen diese Waffe weitergehen muss, da sie bis heute produziert und eingesetzt wird. - Für Bestände mit friedens- und menschenrechtspolitischer Leserschaft als thematische Basiseinführung gut geeignet.

Stefan Raueiser

Stefan Raueiser

rezensiert für den Borromäusverein.

Streubomben: Tod im Maisfeld

Streubomben: Tod im Maisfeld

Sophia Deeg
Horlemann (2009)

Edition Menschenrechte
125 S. : Ill.
kt.

MedienNr.: 562137
ISBN 978-3-89502-278-4
9783895022784
ca. 12,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: So
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