Ich kann nicht vergeben

Die Neuübersetzung sowie die nach neuesten wissenschaftlichen Forschungen überarbeitete und ergänzte Herausgabe des 1964 erstmals erschienenen Buches von Rudolf Vrba stellt ein außergewöhnliches authentisches Dokument über die Ich kann nicht vergeben Strukturen des Vernichtungslagers Auschwitz/Birkenau und der dort verübten Gräueltaten dar. Vrba, 1924 als Walter Rosenberg geboren, der als Häftling zunächst nach Majdanek, dann nach Auschwitz kam und dort dank seiner Jugend, seiner Intelligenz, seiner Verwegenheit, aber auch dank glücklicher Fügungen und hilfreicher Unterstützung durch Mitgefangene überlebte und dem zusammen mit einem Freund die Flucht gelang, erzählt präzise und nüchtern, lebensnah und einfühlsam das tägliche Grauen und gewährt erschütternde Einblicke in menschliche, zumeist jedoch in unmenschliche Denk- und Verhaltensweisen. Doch sein Überlebenswille und seine Flucht waren nicht nur durch den Wunsch nach persönlicher Freiheit motiviert, sondern er wollte die wahren Vorgänge in Auschwitz öffentlich machen und dadurch Deportation und Tod von weiteren Menschen verhindern. In seinem Nachwort beschreibt er die Wirkungsgeschichte der Berichte und verweist u.a. auf deren Bedeutung in den Frankfurter Auschwitz-Prozessen. - Ein zutiefst ergreifendes, absolut lesenswertes und wichtiges Buch!

Ich kann nicht vergeben

Ich kann nicht vergeben

Rudolf Vrba
Schöffling & Co. (2010)

496, [32] S. : Ill., Kt.
fest geb.

MedienNr.: 338345
ISBN 978-3-89561-416-3
9783895614163
ca. 14,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Ge
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