Ein Eisbär aus Apolda

Die in diesem Buch zusammengestellten Geschichten haben eine ganz spezielle Logik und keine Pointe. "Hoppla!", denkt sich der Leser, und "Na so was!" Was er nicht denken sollte, ist "Warum jetzt das?" Ein Eisbär aus Apolda Dabei sind die Geschichten keineswegs surrealistisch! Sie bestehen aus einem Spiel mit Wörtern und Einfällen wie dem Eisbären in der Titelgeschichte, der nach Oberscholda will, aber nach einigen Missverständnissen dann Apolda vorzieht. Damit erübrigt sich die Reise, denn da ist er ja schon. Das Fräulein lacht. "Aha" sagt der Eisbär und verlässt befriedigt den Bahnhof. Kapriolen wie die Sprache schlagen auch die Illustrationen. Sie sind nur in der Darstellung komisch, in der Ausführung dagegen ganz realistischer Bilderbuchstil. Vielleicht wirken die Geschichten erst richtig, wenn man sie vorliest und sich dabei von den Kindern über die Schulter sehen lässt? Eine Altersgruppe kann nicht angegeben werden; sie sind, wie der Klappentext sagt, versammelt zu jedermanns Überraschung und Erbauung.

Ein Eisbär aus Apolda

Ein Eisbär aus Apolda

Lutz Rathenow. Mit Ill. von Egbert Herfurth
Leiv (2006)

31 S. : zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 248334
ISBN 978-3-89603-257-7
9783896032577
ca. 12,90 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 9
Systematik: K
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