Das Hohelied der Liebe

Heilende Kraft steckt in der spirituellen Liebe. Sie bereitet beglückende Erfahrungen, kann aber auch verletzen. Der Münsterschwarzacher Mönch pendelt in seiner Auslegung des berühmten Paulustextes zwischen den Polen. Er sieht Das Hohelied der Liebe die Dialektik in den Formen der Liebe, die der Apostelfürst in seinem Hymnus anspricht. Und Grün gibt diese Dialektik in sich nicht selten wiederholender, gleichwohl eindrücklicher Weise an seine große Lesergemeinde weiter. Diese kennt ihn als praktisch denkenden Theologen, der sich auch in der psychologischen Lebens- und Eheberatung einen Namen gemacht hat. Kirchenlehrer und "frühe Mönche" befragt Anselm Grün, geht immer wieder vom griechischen Wort aus, sieht in Paulus' poetischem Lobpreis der Liebe die Agape als Gnadengeschenk Gottes an den Menschen. Klar lässt er die Unterschiede in der Auffassung von Liebe im Alten und Neuen Testament hervortreten. - Eine Fundgrube an Reflexions-Angeboten, sich in engem Bezug auf das Hier und Heute mit dem wunderbar ausgefalteten Phänomen der Liebe zu befassen.

Hans Gärtner

Hans Gärtner

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Das Hohelied der Liebe

Das Hohelied der Liebe

Anselm Grün
Vier-Türme-Verl. (2008)

141 S.
fest geb.

MedienNr.: 288686
ISBN 978-3-89680-347-4
9783896803474
ca. 12,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Re
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