Zu wenig, zu spät

Der frühere österreichische Vizekanzler und heute im Rahmen des Stabilitätspakts für den Balkan als Sonderkoordinator und Krisenmanager Tätige, befasst sich mit Zustand und Zukunft Europas. In der heutigen Zeit könne man nicht Zu wenig, zu spät mehr mit militärischen Mitteln auf die Konflikte eingehen, sondern man muss Instrumente des Krisenmanagements (weiter-)entwickeln und einsetzen. In stringenter, geraffter Form nennt er 10 Lehren, die die Kriseninterventionen der EU aufzählen und für die Verpflichtung zu einem Ausbau des Krisenmanagements als notwendig für den Integrationsprozess werben. - Der schmale, handliche Band ist eine Werbung für den Ausbau der europäischen Integration und für Europa. Für ausgebaute Bestände möglich.

Michael Müller

Michael Müller

rezensiert für den Borromäusverein.

Zu wenig, zu spät

Zu wenig, zu spät

von Erhard Busek
Ed. Körber-Stiftung (2007)

Standpunkte
82 S.
kt.

MedienNr.: 556355
ISBN 978-3-89684-131-5
9783896841315
ca. 10,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: So
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