Die Erfindung des Gustav Lichtenberg

Im Archiv des Patentamtes entdeckt der Physiker Lang einen Plan einer Maschine Lichtenbergs, deren Wirkung völlig im Dunklen liegt. Er baut die Maschine nach. Darüber begegnet er seiner ersten wirklichen Liebe, der Geigerin Elsa, Die Erfindung des Gustav Lichtenberg mit der ihn die Ausdrucksmöglichkeiten der Musik verbindet. Sowohl Erfindung wie Elsa verändern ihn und besetzen sein Leben bis hin zu Streit und Gefängnis. Er lernt, seine Gefühle und Gedanken in Worte zu kleiden und zu kommunizieren. Elsa und er machen einen Neuanfang. Parallel dazu wird das Leben Lichtenbergs in analogen Erfahrungen von Liebe und Wissenschaft erzählt. Man begegnet den großen Erfindern des 19.Jh. und der Macht ihrer Veränderungen. Dazu macht der Roman die Vergleichbarkeit von der Kunst des Lebens und Liebens wie der Kunst der Wissenschaft deutlich - keineswegs moralisch, sondern fesselnd in Sprache und Erzählweise und der Lebenswirklichkeit entsprechend. Allen Büchereien nachdrücklich empfohlen.

Susanne Körber

Susanne Körber

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Erfindung des Gustav Lichtenberg

Die Erfindung des Gustav Lichtenberg

Ewald Arenz
ars vivendi (2004)

223 S.
fest geb.

MedienNr.: 543530
ISBN 978-3-89716-506-9
9783897165069
ca. 17,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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