Iftah ya simsim

Dass der Orient keine homogene Kulturlandschaft ist, macht die Autorin gleich zu Anfang deutlich. Ziel ihres Buches ist es, Klischees zurecht zu rücken und Vorurteile abzubauen. Hierzu bedient sie sich (wie schon G. Schreiber in "Zhongguo": Iftah ya simsim BP 00/122) Elemente des Spiels, der Erzählung, der Aktion. In 8 Kapiteln werden einzelne Themen wie "Moschee" oder "Wüste" nach einem einheitlichen Prinzip "behandelt": Einer kurzen, aber sehr treffenden Sachinformation folgen eine Geschichte und zahlreiche Anregungen (Spiele, Lieder, Tänze, Basteleien usw.), spielerisch mit dem Thema umzugehen. Die Hauptpersonen der Kurzgeschichten sind ein türkisches und ein deutsches Mädchen, die kulturelle Unterschiede, aber auch viele Gemeinsamkeiten entdecken. Für engagierte Lehrer, Erzieher, Eltern, die auf interkulturelle Erziehung setzen, anregend.

Carmen Planas Balzer

Carmen Planas Balzer

rezensiert für den Borromäusverein.

Iftah ya simsim

Iftah ya simsim

Sybille Günther
Ökotopia-Verl. (1999)

Auf den Spuren fremder Kulturen
143 S. : zahlr. Ill., Notenbeisp., Kt.
fest geb.

MedienNr.: 138349
ISBN 978-3-931902-46-9
9783931902469
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Sp, Ge
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