Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes

Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes hat für den Erzähler, einen werdenden, aber durchaus unsicheren Familienvater nur ein Ziel. Ihn zu finden: den Reuber. Und das ist kein Rechtschreibfehler. Vielmehr verkörpert die leicht mystisch Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes anmutende Figur des Reubers die Legende über einen gefürchteten und geächteten Waldbewohner, der jedoch noch über die in der modernen Welt oftmals verloren gegangenen Urinstinkte des Menschen verfügt. Genau diese Kompetenzen möchte sich der Protagonist beim Reuber aneignen. - Finn-Ole Heinrichs retrospektive Erzählung entführt den Leser auf eine wunderbare Reise in die Tiefen unbekannter Wälder. Neben reiner Unterhaltung werden dabei auf kindgerechtem Niveau auch ernste Themen wie z.B. Versagensängste aufgegriffen. Die zahlreichen und didaktisch ansprechenden Illustrationen von Rán Flygenring lockern das Buch auf und laden nicht selten zum Ausprobieren ein: Der Leser darf sich auf Experimente und Anleitungen rund um das Überleben im Wald freuen. Ab der Sekundarstufe I in jedem Fall lesenswert.

Thomas Greil

Thomas Greil

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes

Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes

Finn-Ole Heinrich. Ill. von Rán Flygenring
mairisch-Verl. (2018)

179 S. : zahlr. Ill. (teilw. farb.)
fest geb.

MedienNr.: 903659
ISBN 978-3-938539-51-4
9783938539514
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 9
Systematik: K
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