Die Sprache des Wassers

Weil Kasienkas Mutter ihren verschwundenen Mann in Coventry in England finden will, ziehen sie dorthin um. Doch das bringt Probleme: Das Geld ist knapp, und in der Schule wird Kasienka allein schon deshalb als Außenseiterin gemobbt, Die Sprache des Wassers weil sie Polin ist, die Sprache nicht sehr gut beherrscht, anders als die Mitschülerinnen aussieht, kein Handy und keinen iPod hat. Hätte sie nicht den ein Jahr älteren William beim Schwimmen kennengelernt, wäre sie wohl verzweifelt. Ihren Vater findet Kasienka erst mithilfe des afrikanischen Zimmernachbarn - und sie entdeckt, dass ihr "Tata" eine neue Familie gegründet hat und nicht zurückkommen will. Ihre Mutter fängt vor Enttäuschung an zu trinken und interessiert sich überhaupt nicht mehr für die Probleme ihrer Tochter. Doch mit Hilfe von William und der Schwimmmannschaft der Schule findet Kasienka ihren eigenen Weg - und kann nun die Mobberinnen abblitzen lassen. - Ein sehr berührender Roman, der durch seine kurzen Kapitel in Versform einen eindringlichen Rhythmus erhält und die Probleme der jungen Migrantin glaubwürdig erzählt - diese Geschichte wird junge Leser und auch Erwachsene nicht mehr loslassen. Sehr empfohlen! (Übers.: Cordula Setsman)

Gudrun Eckl

Gudrun Eckl

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die Sprache des Wassers

Die Sprache des Wassers

Sarah Crossan
mixtvision (2013)

228 S.
fest geb.

MedienNr.: 387885
ISBN 978-3-939435-84-6
9783939435846
ca. 15,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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