Der Tod kommt in Schwarz-Lila

Wangerooge im Mai. Der Tierfilmer Rudolf Gabler wird bei einem seiner Ausflüge bestialisch ermordet. Kurze Zeit später wird in der Deutschen Bucht ein herrenloser Fischkutter aufgefunden, dessen dreiköpfige Besatzung brutal umgebracht Der Tod kommt in Schwarz-Lila wurde. Für den Wilhelmshavener Hauptkommissar Trevisan und sein Team ist schnell klar: Bei beiden Fällen handelt es sich um denselben psychopathischen Mörder. Mit Hochdruck macht man sich an die Ermittlungsarbeiten. Doch dann geschehen weitere Morde, immer nach dem gleichen Schema. Trevisan und seine Leute müssen sich anstrengen, zumal die Öffentlichkeit und die strenge Chefin ihnen im Nacken sitzen. - Autor Ulrich Hefner weiß, wovon er schreibt, schließlich ist er selber Polizeibeamter. Doch er hat auch einen spannenden Stil. Der Roman ist wirklich fesselnd von der ersten Seite bis zum großen Showdown am Ende, die Figuren sind plastisch und realistisch dargestellt, ebenso die Psychologie der Handlung. U. Hefner hat, so scheint es, mit Trevisan die deutsche Antwort auf Mankells Kurt Wallander gefunden. - Für Krimifans ein absolutes Muss.

Günter Bielemeier

Günter Bielemeier

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Der Tod kommt in Schwarz-Lila

Der Tod kommt in Schwarz-Lila

Ulrich Hefner
Leda (2007)

390 S. : Ill.
kt.

MedienNr.: 278422
ISBN 978-3-939689-04-1
9783939689041
ca. 10,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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