Wodka und Messer

Die Reise in seine masurische Heimat tritt der seit 1985 in der BRD lebende Diplominformatiker Kuba Dernicki mit gemischten Gefühlen an. Kann er seinem Vater vergeben, der im Alkoholrausch die eigene Frau und Kubas Mutter getötet Wodka und Messer hat? Gelingt es ihm, sich endlich von Schuldgefühlen zu befreien, die ihn seit dem Tod Martas, seiner ersten großen Liebe, quälen? Die Wiederbegegnung mit den am sagenumwobenen Dadajsee lebenden Verwandten und Freunden bedeutet für den Mittvierziger, mit Ereignissen aus der jüngsten polnischen Geschichte konfrontiert zu werden. Zugleich berichtet der 1968 als Sohn polnisch-deutscher Eltern geborene Autor Artur Becker über die aktuellen Lebensverhältnisse in seiner masurischen Heimat, die zunehmend touristisch vermarktet wird. Noch bleibt Raum für magische Begegnungen, durch die sich Beckers Protagonist in die Kindheit zurückversetzt fühlt. Leben, Liebe und Tod sowie Schuld und Vergebung sind die Themen, die vom Autor in seinem episch breit angelegten, in lebensnaher, volkstümlicher Sprache geschriebenen Roman angesprochen werden.

Kirsten Sturm

Kirsten Sturm

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Wodka und Messer

Wodka und Messer

Artur Becker
Weissbooks (2008)

weissbooks.w
473 S.
fest geb.

MedienNr.: 294791
ISBN 978-3-940888-28-0
9783940888280
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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