Und dann kam Sunny

Kinneret führt ein wohlbehütetes Leben in einem jüdischen Elternhaus, bis sie von einem Mann angegriffen wird, der ihr die Schlüssel klaut, in das Haus der Familie einbricht und ihren kleinen Bruder bedroht. Obwohl die Polizei Und dann kam Sunny und ihre Familie einen antisemitischen Hintergrund des Einbruches nicht ausschließen, ahnt Kinneret schnell, dass der Einbruch eher in Zusammenhang mit ihrer neuen Mitschülerin Sunny steht. Diese erzählt Kinneret von dem Drogentod ihres Bruders Jan, dem sie auf den Grund gehen möchte, weil sie davon ausgeht, dass Jan ermordet wurde. - Ein vielversprechender Plot um ein brisantes Thema, das im Buch zwar mit einigen Längen, aber dennoch anschaulich und interessant umgesetzt wird. Bemerkenswert ist auch der Einschub einer Binnengeschichte in Form des Tagebuches des Bruders, das durch den Perspektivwechsel z.T. erschütternde, für die Aufklärung des Falles jedoch notwendige Informationen liefert, dabei das Ende aber offenlässt und dadurch die Spannung erhöht. - Zwar nicht immer so temporeich wie versprochen, aber trotzdem lesenswert.

Bernhild Schneider

Bernhild Schneider

rezensiert für den Borromäusverein.

Und dann kam Sunny

Und dann kam Sunny

Adriana Stern
Jacoby & Stuart (2010)

300 S.
fest geb.

MedienNr.: 566093
ISBN 978-3-941787-06-3
9783941787063
ca. 14,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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