Lua und die Zaubermurmel

Seit Luas Vater vor einem Jahr starb, ist in Luas Welt nichts mehr wie es war. Früher hat sie viel mit ihrem Vater gelacht, jetzt ist sie nur noch traurig. Eines Tages findet sie auf dem Spielplatz eine glänzende Murmel. Sie ist Lua und die Zaubermurmel fest davon überzeugt, dass ihr Papa sie vom Himmel herabgeworfen hat und dass es eine Zaubermurmel ist. In der Nacht wird sie von der Murmel zu einer Waldlichtung geführt, auf der ein Zirkus seine Zelte aufgeschlagen hat. Lua ist begeistert, denn Luas Vater konnte vor seinem Tod sein Versprechen nicht mehr einlösen, mit ihr diesen Zirkus zu besuchen, in dem der große Zauberer Mo auftritt. Lua schleicht sich zwischen die Zirkuswagen und erfährt bei einem belauschten Gespräch, dass der Zirkus große Probleme hat, weil Mo nicht mehr zaubern kann. Spontan beschließt sie mit Hilfe der Zaubermurmel eine Lösung zu finden. - Die Autorin hat nicht nur eine zauberhafte Geschichte um Magie, Abenteuer und die glitzernde Zirkuswelt geschrieben. Es geht auch um Trauerbewältigung mit Hilfe eines Ortes der Fantasie, aus dem man fürs Leben gestärkt zurück in die Realität kommt. Sehr empfehlenswert.

Christiane Kühr

Christiane Kühr

rezensiert für den Borromäusverein.

Lua und die Zaubermurmel

Lua und die Zaubermurmel

Alexandra Helmig. Mit Zeichn. von Anemone Klos
Mixtvision (2015)

209 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 582228
ISBN 978-3-944572-10-9
9783944572109
ca. 14,90 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 9
Systematik: K
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