Irgendwo ist immer Süden

Am letzten Schultag vor den Sommerferien erzählen Inas Klassenkameraden alle von ihren traumhaften Ferienplänen. Um nicht ausgelacht zu werden, erzählt Ina von einer Reise in den Süden, denn offensichtlich ist sie die Einzige, Irgendwo ist immer Süden deren Eltern sich keine Reise leisten können. Einzig Vilmer, der neu in ihre Nachbarschaft gezogen ist, gibt zu, wegen Geldmangel zuhause zu bleiben. Ina will auf keinen Fall mit ihm in Verbindung gebracht werden und verstrickt sich immer weiter in Lügengeschichten. Doch die norwegischen Sommerferien sind lang und im Laufe der Zeit freundet sie sich mit dem fantasievollen Jungen an und bald stellt sie fest: Süden ist kein Land, es ist ein Gefühl. - Marianne Kaurin, die mehrfach ausgezeichnete norwegische Kinderbuchautorin (zuletzt: "Beinahe Herbst", BP/mp 20/83), erzählt diese Geschichte um Freundschaft, Liebe und Erwachsenwerden aus der Sicht der 12-jährigen Ina so stimmig und gefühlvoll, dass sich ihr kaum jemand entziehen kann. - Ein überall dringend empfohlener, preisverdächtiger Einzeltitel.

Barbara Dorn

Barbara Dorn

rezensiert für den Borromäusverein.

Irgendwo ist immer Süden

Irgendwo ist immer Süden

Marianne Kaurin ; aus dem Norwegischen von Franziska Hüther
WooW Books (2020)

228 Seiten : Illustration
fest geb.

MedienNr.: 600066
ISBN 978-3-96177-050-2
9783961770502
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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