Eri und das Ei des Drachen

Der böse Zauberer Widukind hat es auf das letzte Drachenei abgesehen, weil die Herrschaft über einen Drachen große Macht verleiht. Die gute Hexe Mafalda hat lange Jahre auf das kostbare Ei aufgepasst. Doch jetzt hat Widukind die Eri und das Ei des Drachen Spur der Hexe aufgenommen und kommt ihrem Versteck in der Nähe von Eris Dorf immer näher. Ausgerechnet die kleine Eri ist ausersehen, das zerbrechliche Ei bei Mafaldas weit entfernt wohnender Schwester in Sicherheit zu bringen. Mutig ist das Mädchen ja und mit ihrer besonderen Gabe kann sie auch schwierige Situationen überstehen. Aber ohne die selbstlose Hilfe von Gnom Frappel und all den anderen wundersamen und freundlichen Wesen, die sich ihr nach und nach anschließen, hätte sie keine Chance, die vielen gefährlichen Attacken des Bösewichts abzuwehren und den inzwischen geschlüpften kleinen Drachen zu retten. Die ganz klassisch erzählte und ein wenig nostalgisch anmutende fantastische Geschichte vom Kampf des Guten gegen das Böse eignet sich bestens zum Vorlesen und punktet mit einer gelungenen Mischung aus Spannung und Humor, liebenswerten Haupt- und Nebenfiguren und einem kindgerecht gestalteten märchenhaften Setting, das kleine Leserinnen und Leser begeistern wird.

Angelika Rockenbach

Angelika Rockenbach

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Eri und das Ei des Drachen

Eri und das Ei des Drachen

Jacek Inglot ; aus dem Polnischen von Karin Ehrhardt ; mit Illustrationen von Anita Grabos
Woow Books (2020)

298 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 946151
ISBN 978-3-96177-054-0
9783961770540
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: K
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