Krieg gegen das Kalifat

Die Bedrohung des Westens durch den Islamischen Staat ist zurzeit das beherrschende Thema in den Medien, verstärkt noch durch die jüngsten Anschläge in Paris. Ursprünglich waren die Kämpfer des IS angetreten, einen gemeinsamen Krieg gegen das Kalifat islamischen Staat in Irak und Syrien zu errichten. Weite Teile dieser Länder haben sie unter ihre Kontrolle gebracht, dabei auch von Kurden bewohnte Gebiete, die sich jedoch den Eroberern entschlossen in den Weg stellen. Doch die Kurden bekommen wenig Unterstützung, da ihr Erstarken vor allem in der Türkei Ängste schürt, sie könnten selbst nach einem eigenen Staat trachten. Die jüngste Bedrohung für den Westen durch den IS entsteht in erster Linie durch junge, westlich erzogene Menschen, mit und ohne Migrationshintergrund, die sich aus freien Stücken dem IS anschließen und im Kampf gegen die sogenannten "Ungläubigen" ihrem Leben einen Sinn geben wollen. Auch dieses Phänomen betrachtet der österreichische Journalist Wieland Schneider in seiner hochaktuellen Reportage, die allen Büchereien empfohlen ist.

Martina Häusler

Martina Häusler

rezensiert für den Borromäusverein.

Krieg gegen das Kalifat

Krieg gegen das Kalifat

Wieland Schneider
Braumüller (2015)

248 S.
fest geb.

MedienNr.: 582925
ISBN 978-3-99100-165-2
9783991001652
ca. 21,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Ge
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