Die Kunst des Bücherliebens

In seinem neuen Buch versucht der bekannte italienische Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Umberto Eco zu begründen, warum wir trotz der vielen Fortschritte des Internets nicht auf das gute alte Medium Buch verzichten können. Die Kunst des Bücherliebens Der Autor ist ein bekennender 'Internet- Surfer', aber trotzdem will er nicht auf bewährte Kulturtechniken wie das Bücherlesen oder Arbeiten mit Katalogen verzichten. Er will sich so von Kritikern absetzen, die mit dem Internet den "Untergang des Abendlandes" prophezeien, ohne dabei aber gleichzeitig ein blindes Vertrauen in die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten dieses neuen Mediums zu setzen. Man kann das Internet sinnvoll nutzen, lieben aber kann man nur Bücher oder Bibliotheken, in denen der Schatz der Menschheit aufbewahrt wird. "Den Bibliophilen schreckt weder das Internet noch die CD-ROM, noch das E-Book... Was für ein schönes und praktisches Ding ist ein Buch!" Die Liebeserklärung von Eco an die Kunst des Bücherlesens und an die Literatur gibt jedem Leser Trost und gute Argumente, wenn er scheinbar vor der Macht des Internets kapitulieren muss. (Übers.: Burkhart Kroeber)

Carl Wilhelm Macke

Carl Wilhelm Macke

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die Kunst des Bücherliebens

Die Kunst des Bücherliebens

Umberto Eco
Dt. Taschenbuch-Verl. (2011)

dtv ; 13989
194 S. : Ill.
kt.

MedienNr.: 585326
ISBN 978-3-423-13989-2
9783423139892
ca. 9,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Li, Ha
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