Was vergeht, ist nicht verloren

Leben und Karriere der heute 90-jährigen Schweizer Schauspielerin Liselotte Pulver sind bereits in mehreren autobiografischen Büchern, zuletzt 2016 ("Dem Leben ins Gesicht gelacht", BP/mp 17/63) und zahlreichen Würdigungen Was vergeht, ist nicht verloren dokumentiert. Als Star des westdeutschen Nachkriegsfilms (etwa in "Das Wirtshaus im Spessart" 1958 oder in Billy Wilders "Eins, zwei, drei" 1961) konnte sie zwar im Alter nicht mehr den Rollentyp ablegen und sich weiterentwickeln, prägte jedoch als lustig schlagfertige, einnehmende und draufgängerische Person den Unterhaltungsstil der 1950er bis 1970er Jahre. Aus Gesprächen und zahlreichen Fotografien und Schriftstücken bietet das vorliegende Buch eine leichthin plaudernde Geschichtensammlung der Begegnungen und Rollen ihres Lebens. Auf Register oder Rollen/Filmverzeichnis verzichten die Autoren. - Für begeisterte Fans der Pulver findet sich Amüsantes und manches, oft eher belanglose Detail. Wer Stil und Inhalt der Regenbogenpresse in Buchform wünscht, mag von diesem Auszug aus dem Privatarchiv der Schauspielerin angerührt sein. Wird sicher seine Leser/-innen finden!

Helmut Krebs

Helmut Krebs

rezensiert für den Borromäusverein.

Was vergeht, ist nicht verloren

Was vergeht, ist nicht verloren

Liselotte Pulver mit Peter Käfferlein und Olaf Köhne
Hoffmann und Campe (2019)

219 Seiten : zahlreiche Illustrationen (teilweise farbig)
fest geb.

MedienNr.: 598684
ISBN 978-3-455-00647-6
9783455006476
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Mu
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