Reiseführer, Freizeit, Kochen und Backen

111 extreme Orte in Europa, die man gesehen haben muss

Wenn einen da nicht die pure Reiselust packt! Die Ziele stellen allesamt Superlative dar. Innerhalb Deutschlands passt dazu die Fuggerei in Augsburg, die älteste Sozialsiedlung aus dem 16. Jh., wo eine Wohnung für 88 Cent pro Jahr 111 extreme Orte in Europa, die man gesehen haben muss zu mieten ist. Die Bewohner haben zusätzlich die Verpflichtung, drei Gebete pro Tag für den letzten Stifter Jakob Fugger zu sprechen. Wer mal richtig teuer dinieren möchte, sollte das teuerste Restaurant "Sublimotion" auf Ibiza besuchen und 1650 € pro Menü bereit haben. Diesen Reiseführer kann man nach Belieben durchforsten, z.B. nach Naturthemen: größter Blumengarten (Keukenhof), längster Strand (Kurische Nehrung), größte Tropfsteinhöhe (Postojna), Eisriesenwelt (Werfen), Gletscher (Vatnajökull). All die extremen Orte lassen sind gut recherchiert, denn sie sind jeweils mit den Adjektiven "höchste", "älteste", "einzige", "erste" usw. begleitet und charakterisiert. Allein vom Inhaltsverzeichnis wird man neugierig und stößt auf Ziele, die manchmal gar nicht so weit weg sind, z.B. auf die größte Kuckucksuhr im Schwarzwald. Sehr hilfreich sind die unterhaltsamen und anekdotischen 111 Beschreibungen samt Tipps und Infos zu Anreise, die Patricia Szilagyi zusammengetragen hat und die trotz der extremen Orte völlig ungefährlich zu lesen sind.

Berthold Schäffner

Berthold Schäffner

rezensiert für den Borromäusverein.

111 extreme Orte in Europa, die man gesehen haben muss

111 extreme Orte in Europa, die man gesehen haben muss

Patricia Szilagyi
emons: (2020)

111
230 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig), Karten
kt.

MedienNr.: 601301
ISBN 978-3-7408-0863-1
9783740808631
ca. 16,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Er
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