Verlorene Schäfchen
Bei Familie Flynn – bestehend aus Mutter Catherine, Vater Bud und den drei Töchtern Abigail (17), Louise (15) und Harper (12) – stecken alle Mitglieder in einer eigenen Krise. Catherine hat darauf bestanden, die gemeinsame Ehe zu öffnen und wendet
sich ihrem Nachbarn zu. Bud gerät darüber in Verzweiflung, liebäugelt mit Selbstmord, vernachlässigt seine Arbeit und wird deshalb von seinem Arbeitgeber gezwungen, einer Selbsthilfegruppe beizutreten, den "Verlorenen Schäfchen". Auch die Töchter machen Krisen durch, weitestgehend unbemerkt von ihren Eltern. Während Abigail sich in den ehemaligen Soldaten "Kriegsverbrecher-Wes" verliebt und Harper einer Verschwörung auf der Spur ist, fühlt sich Louise von allen nicht gesehen und gerät in die Fänge eines Fundamentalisten. Und in all diesem Chaos spielt auch noch der ortsansässige Milliardär eine große Rolle, der nach Möglichkeiten der Lebensverlängerung sucht und einige Familienmitglieder in Gefahr bringt. – Ein aberwitziger, teils humorvoller, teils ernster Roman über eine Familie im Ausnahmezustand, der vor Einfallsreichtum sprüht!
Gabriele Güterbock-Rottkord
rezensiert für den Borromäusverein.
Verlorene Schäfchen
Madeline Cash ; aus dem Englischen von Sophie Zeitz
PENGUIN VERLAG (2026)
317 Seiten
fest geb.