Irma hebt ab
Hexe Irma ist völlig genervt von ihren altmodischen Hexenfreundinnen und Monsterfreunden. Sie will nicht mehr auf einem Besen reiten und schwefelstinkendes Hexengebräu schlürfen. Und Irma findet sich total hässlich! Im Supermarkt pöbelt ein junger
Mann die Hexe an, aber nicht mit Irma: auf zauberhafte Weise zeigt sie ihm, wie man sich manierlich verhält – und alle sind begeistert von Irma. Über Nacht steht sie plötzlich im Rampenlicht und ist auf einmal sehr gefragt. Doch ist das wirklich das Leben, von dem Irma geträumt hat? Die Hexe vermisst ihre alten Freunde und ihr altes Leben – vielleicht war es doch schöner als sie dachte? – Als Erstlesebuch ist dieses Buch wunderbar geeignet. Die Sätze sind angenehm kurz gehalten und die Texte übersichtlich gestaltet. So werden Kinder beim Lesen nicht überfordert. Die Illustrationen sind sehr markant gezeichnet, comicähnlich und weisen witzige, teils farbige Details auf – beim Betrachten kann man immer wieder kleine Dinge entdecken, manches mit einem Augenzwinkern. Dies alles ist vom Autor Marco Viale selbst aufs Papier gebracht. Am Ende der Geschichte vertiefen passende Fragen zum Text noch einmal das Gelesene. – Unterhaltsamer Titel über die Bedeutung von wahrer Freundschaft und die Oberflächlichkeit von Ruhm. Gerne allen Büchereien empfohlen.
Silvia Eilers
rezensiert für den Borromäusverein.
Irma hebt ab
Marco Viale ; aus dem Italienischen von Pia Jüngert
MIXTVISION (2026)
47 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6
Auszeichnung: Erstlesebuch des Monats