In der katholischen Büchereiarbeit
„verwirklicht sich das Heilshandeln Gottes, hier geschieht Seelsorge. Damit sind Büchereien pastorale Orte.“
(Deutsche Bischofkonferenz, Arbeitshilfe “Katholische Büchereiarbeit. Selbstverständnis und Engagement”, 2021)
Büchereiarbeit ist kulturelle Diakonie. Sie fördert die Persönlichkeitsbildung, indem sie Menschen sprachfähig macht, um ihre Wünsche und Sehnsüchte auszudrücken und ihnen hilft, sich selbst zu verstehen.
KÖBs sind:
- pastorale Orte
- tragen zur Persönlichkeitsbildung bei
- kulturelle Diakonie
- Wechselwirkung zwischen Kirche und Gesellschaft
Das hat die Gemeinde davon:
„Die Frage lautet ... nicht nur, was die Gemeinde sich leisten kann und leisten will, sondern was die Gemeinde dringend benötigt, um ihre lebensweltorientierte missionarische Präsenz ebenso öffentlich wie unaufdringlich zeigen zu können.“
(Donatus Beisenkötter, Generalvikariat Münster)
- Sichtbarkeit über die Gottesdienstgemeinde hinaus
- Anlaufstelle
- Verankerung im lokalen Umfeld (Stadt(-viertel), Dorf)
- Beteiligung am Kulturbetrieb
- Austausch zwischen Kirche und Kultur, Kirche und Gesellschaft