In einer Mondnacht
Lola und ihre Mutter sind umgezogen, in eine fremde Stadt. Lola fühlt sich einsam. Aber weil sie so schüchtern ist, spielt sie nur im Zimmer mit ihrem Lieblingskuscheltier, dem Bären. Im Traum wird der Bär durch gleißendes Mondlicht zum Leben
erweckt und aus dem kleinen Kuscheltier wird ein großer und starker Begleiter. Er ermutigt Lola, aus dem Fenster zu klettern, um die nächtliche Welt zu entdecken. Gemeinsam geht es in den Wald, in die Spechthöhle, den Dachsbau und zu einem lustigen Versteckspiel mit den Wildschweinen. Im Morgengrauen schlafen die neuen Freunde erschöpft ein und Lola wacht, durch den Traum bestärkt, mutig und froh in ihrem Bett auf. Das nächtliche Abenteuer hat ihr den Mut gegeben, das Nachbarmädchen anzusprechen und schnell findet sie eine neue Freundin in der vorher noch so fremden Stadt. – Ein sehr schönes und in warmen Farben illustriertes Bilderbuch, das mit wenig Text auskommt und auf dessen Bildern sehr viel zu entdecken ist. Hinzu kommt die mutmachende Geschichte. Überall sehr gut einsetzbar, für Kinder ab drei Jahren.
Dorothee Rensen
rezensiert für den Borromäusverein.
In einer Mondnacht
Nina Hultsch
Beltz & Gelberg (2026)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3