Wofür ich immer kämpfen würde
Warum sich der Autor, Offizier bei der Bundeswehr, für den Dienst an der Waffe entschieden hat und was dies für ihn bedeutet, wird in der perspektivreichen Argumentation sichtbar. Er betont den Wert der Demokratie, die Freiheit, Menschenwürde, Gerechtigkeit,
politische Teilhabe und freie Meinungsäußerung gewährleistet im Gegensatz zu autoritär geführten Staaten, beschreibt die sicherheitspolitische Entwicklung, den verantwortlichen Umgang mit Gewalt, das wachsende Desinteresse zwischen Zivilgesellschaft und Militär und zeigt, warum wir Streitkräfte brauchen und eine Demokratie wehrhaft sein muss. Die sehr differenzierenden Ausführungen des Staatsbürgers in Uniform, die vor allem junge Menschen im Wehrpflichtalter zu einem tieferen Verständnis von Staat, Gesellschaft und Verteidigung führen können, sind allen Büchereien zu empfehlen.
Helmut Eggl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Wofür ich immer kämpfen würde
Simon Engel
DVA (2026)
271 Seiten
kt.