Das Tal der Lügen
Gerade hat Arthur das Gefühl, dass er sich nun endlich in Ruhe auf den Schulalltag konzentrieren kann, da macht ihm die rachsüchtige ehemalige Professorin Dinah Grey einen Strich durch die Rechnung. Als Kindermädchen getarnt, hat sie seine kleine
Schwester Mary entführt und zwingt ihn, einen geheimnisvollen Messingkopf, der die Zukunft voraussehen kann, zu finden. Während einer Klassenfahrt aufs Land macht er sich auf die Suche. Dass er dabei seine Freunde und seinen Mentor Sherlock Holmes belügen muss, macht ihm besonders zu schaffen. Auch der Vater seines Freundes Jimmy und Holmes Erzfeind Moriarty mischen mit, was die Sache nicht einfacher macht. – Der dritte Band der Abenteuerserie ist wieder gespickt mit kniffligen Rätseln, spannenden Prüfungen und sympathischen Akteuren. Dabei wartet er mit literarischen Seitenhieben und Bezügen zur klassischen Mythologie auf, die auch erwachsenen Leser:innen Spaß machen. Das Buch kann eigenständig verstanden werden, aber der Lesespaß ist größer, wenn man die die Vorgängerbände der Reihe (zuletzt: „Das Zeichen der Fünf“, BP/mp 25/680) kennt. Deshalb wird hier eine Empfehlung zur Anschaffung der ganzen Reihe für alle Bestände gegeben.
Barbara Dorn
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Tal der Lügen
Ali Standish ; aus dem Englischen von Jessika Komina und [einer weiteren]
Hanser (2026)
Baskerville Hall - Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente ; Band 3
292 Seiten : Illustrationen, Karte
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10