Ein unerhörter Wunsch

Eliot und Claire sind schon ewig verheiratet, haben zwei gemeinsame Kinder und mittlerweile auch Enkelkinder. Auf den Ruhestand haben sich beide gefreut. Sie hatten viele Pläne, doch Claire ist an Krebs erkrankt und wird den Kampf gegen die Krankheit Ein unerhörter Wunsch verlieren. Als das klar ist, äußert sie einen letzten Wunsch: Statt ihre letzten Tage mit ihrem Ehemann Eliot zu verbringen, möchte sie diese lieber mit ihren besten Freundinnen Holly und Michelle verbringen. Eliot ist wie vor den Kopf geschlagen; aus Liebe erfüllt er ihr aber den Wunsch und zieht vorübergehend aus. Eliot ist der unglücklichste Mensch der Welt. Er wäre gerne bis zum letzten Atemzug an Claires Seite und kann nicht verstehen, dass Claire ihre Freundinnen ihm vorzieht. – Die Geschichte ist aus Eliots Sicht geschrieben. Man spürt förmlich sine Traurigkeit, seine Empörung, seine Ängste und seinen Zwiespalt, ob er Claire den Wunsch erfüllen oder ob er seiner großen Liebe diesen Wunsch verwehren soll. Eine traurige, emotionale Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Man stellt fest, ein Richtig oder Falsch gibt es in solch einer Ausnahmesituation nicht. Ein Roman über Liebe, Freundschaft, Hoffnung und Trauer. – Sehr zu empfehlen.

Melanie Bremer

Melanie Bremer

rezensiert für den Borromäusverein.

Ein unerhörter Wunsch

Ein unerhörter Wunsch

Ann Packer ; aus dem Englischen von Patricia Klobusiczky
Hanser Berlin (2026)

302 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 625668
ISBN 978-3-446-28719-8
9783446287198
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
Diesen Titel bei der ekz kaufen.

Auszeichnung: Roman des Monats