Von der Motzkuh zur inneren Cheerleaderin

Viele Menschen dürften die innere Motzkuh kennen, die permanent darauf hinweist, was jemand falsch macht und wo dessen Grenzen sind. Doch warum haben diese negativen Gedanken so große Macht? Die Psychologin und Life-Coach Uli Bott lässt die Leserschaft Von der Motzkuh zur inneren Cheerleaderin die Klientin Anne begleiten, die ihre innere Motzkuh entdeckt, enttarnt und nach und nach durch die innere Cheerleaderin ersetzt, die sie anfeuert, statt blockiert. Denn Bott ist überzeugt: Wir sind, was wir denken und fühlen. Und was Menschen mental erschaffen, das kann Wirklichkeit werden. Dabei sollten Menschen sich einerseits nicht durch Rollenbilder einschränken lassen, andererseits aber auch die Stärken der Weiblichkeit erkennen und nicht "der bessere Mann" sein wollen. Die Psychologin betont: Es geht Menschen besser, wenn sie die Seele und nicht den Kopf sprechen lassen. Dabei ist es sinnlos, andere Menschen durch Vorhaltungen ändern zu wollen, nur wir selbst können unsere eigenen Sichtweisen und Glaubenssätze ändern. Wenn wir aber das Gute denken, wird es auch geschehen, ist die Autorin überzeugt. – Der Ratgeber gibt gute Hinweise, wie Verhaltensmuster und Denkstrukturen entstanden sind und wie wir sie auflösen können. Ab mittleren Beständen sehr gern empfohlen.

Dorothee Rensen

Dorothee Rensen

rezensiert für den Borromäusverein.

Von der Motzkuh zur inneren Cheerleaderin

Von der Motzkuh zur inneren Cheerleaderin

Uli Bott
Herder (2023)

192 Seiten : Illustrationen
kt.

MedienNr.: 615187
ISBN 978-3-451-60222-1
9783451602221
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Ps
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