Dunkle Verheißung
Die verfeindeten Kenta haben die Alaha aufs offene Meer verbannt. Nur selten dürfen wenige aus Alaha an Land und den Markt in Kenta besuchen. Doch der besondere Moment wird für die junge Wächterin Brynn alles andere als der glücklichste Tag in
ihrem Leben. Als sie sich mit dem Kenta-Soldaten Acker anlegt, droht der labile Frieden zwischen den Völkern ins Wanken zu geraten. Brynn und ihre Freunde müssen fliehen. Doch was sie nicht weiß – Acker verfolgt sie über das Meer nach Alaha. Er scheint alles, an was sie bisher glaubte, auf den Kopf zu stellen. – Die Geschichte hätte viel Potenzial gehabt, ist aber insgesamt wenig überzeugend. Die Geschehnisse wechseln schnell und bleiben meist oberflächlich. Es wirkt etwas durchgehetzt und strukturlos. Einzelne Momente sind spannend, aber im Großen und Ganzen fehlt Tiefe. Völlig überraschend die 180 Grad-Wendung am Ende. Diese Unvorhersehbarkeit und krasse Wende stellen definitiv alles bisher Gelesene auf den Kopf. Darum keine uneingeschränkte Empfehlung – aber vielleicht kann man das Ganze auch erst nach Band 2 beurteilen?
Alexandra Panradl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Dunkle Verheißung
Rachel Schneider ; aus dem amerikanischen Englisch von Kerstin Fricke
Heyne (2026)
507 Seiten
fest geb.