Birdie
England in der 1950er-Jahren: Der Krieg ist vorbei, aber die Wunden, die er geschlagen hat, sind noch nicht verheilt. Um über den Tod des einzigen Sohnes hinwegzukommen, nehmen die Winterbottoms ihre verwaiste Großnichte bei sich auf. Was sie nicht
wissen: Die kleine Birdie ist ein "Mischlingskind", die uneheliche Tochter eines schwarzen US-Soldaten und einer englischen Mutter. Nicht nur die Pflegefamilie tut sich schwer, dieses Kind zu akzeptieren, auch die Dorfgemeinschaft im ländlichen Yorkshire lehnt das Mädchen ab. Nach einem Zwischenfall in der Schule möchte Birdie nur noch weg. Sie landet in einem stillgelegten Bergwerk und trifft dort auf ein Grubenpony, das, als Arbeitskraft nutzlos geworden, in den Stollen zurückgelassen wurde. Birdie setzt alles daran, dieses Pony zu retten, und bringt sich dabei selbst in große Gefahr. – Eine spannend erzählte, berührende Geschichte über Zugehörigkeit und den unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen. – Für alle Bestände sehr gern empfohlen.
Gertrud Plennert
rezensiert für den Borromäusverein.
Birdie
J. P. Rose ; aus dem Englischen von Sandra Knuffinke und [einer weiteren]
Insel Verlag (2025)
299 Seiten
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9