Akikos kleines Café
In Japan bereits 2012 erschienen und 2013 verfilmt, wurde der Roman der japanischen Bestsellerautorin jetzt für die deutschen Leser:innen übersetzt. Er erzählt die Geschichte eines Neuanfangs. Nach dem Tod ihrer Mutter übernimmt Akiko deren kleines
Restaurant. Zum Entsetzen der Stammgäste, die dort zusammen mit ihrer Mutter einen Großteil ihres Tages verbrachten, gestaltet sie es komplett neu: Der Raum und die angebotenen Speisen signalisieren Ruhe und Schlichtheit. Das Restaurant gewinnt schnell neue Kunden, und Akiko findet mit Shima-chan eine Hilfe, mit der sie sich blind versteht. Ohne weitere Komplikationen vollzieht sich der Wandel des Lokals und Akikos aber nicht. Dazu gehört auch ihre Suche nach ihrem Vater und die trostreiche Beziehung zu ihrem Kater. – Eine warmherzige aber keineswegs konfliktfreie Geschichte eines Neuanfangs und einer Veränderung. Allen Beständen sehr empfohlen.
Susanne Körber
rezensiert für den Borromäusverein.
Akikos kleines Café
Yoko Mure ; aus dem Japanischen von Yukiko Luginbühl und [einer weiteren]
Kiepenheuer & Witsch (2026)
202 Seiten : Illustrationen
fest geb.