Die Radleys

Die Radleys gehören zu einer der ältesten Vampir-Familien Englands, doch Helen und Peter haben sich wegen ihrer Kinder Rowan und Carla für ein gutbürgerliches, abstinentes und reichlich kompliziertes Leben entschieden. Doch dann passiert es, Carla Die Radleys leckt buchstäblich Blut und der Alltag der Familie ändert sich grundlegend, zumal auch noch Peters überaus blutrünstiger Bruder Will auftaucht. Mehr und mehr verfällt die Familie dem Blutrausch und stellt fest, dass das Leben als praktizierender Vampir durchaus seinen Reiz hätte, wäre da nicht diese lästige Sondereinheit der Polizei. - Endlich erfahren wir, dass die Bis(s)-Romane weit an der rauen Wirklichkeit vorbeigeschrieben wurden. Natürlich sind die Vampire unter uns und sie fallen nicht einmal besonders auf. Sie wirken nur etwas blass und kränklich, solange sie abstinent leben. Haig spinnt das Thema genüsslich aus, gibt familiäre Einblicke in das gar nicht so außergewöhnliche Privatleben und zieht nach dem fulminanten Finale den einzig logischen Schluss: Vampire sind auch nur Menschen! Für alle Fans des beißenden Gewerbes sehr zu empfehlen! (Übers.: Friederike Levin)

Beate Mainka

Beate Mainka

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Radleys

Die Radleys

Matt Haig
Kiepenheuer & Witsch (2010)

424 S.
fest geb.

MedienNr.: 335396
ISBN 978-3-462-04233-7
9783462042337
ca. 19,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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