Intrigen am Lago Maggiore
Ein Fotograf hängt aufgespießt am Einhorn-Denkmal auf der Isola Bella im Lago Maggiore. Der ehemalige Polizeipsychologe Matteo Basso (zul. BP/mp 16/437) entdeckt die Leiche auf dem Rückweg von einem Fest auf der Nachbarinsel. Kommissarin Nina Banetti
übernimmt die Ermittlungen alleine, ihr unsympathischer Kollege Buffon muss eine berufliche Pause einlegen. Matteo beteiligt sich inoffiziell an der Suche nach dem Mörder. Dabei stellt er sich manchmal ziemlich naiv an und gerät in die ein oder andere brenzlige Situation. Die Nachforschungen führen ihn u.a. auf die Pferde-Rennbahn und in ein Forschungslabor. Durch eine zufällige Begegnung mit Matteos Exfrau Teresa erfährt der Leser auch einiges aus dessen Vergangenheit und warum er seinen Job aufgegeben hat und nun als Metzger arbeitet. Auch an diesem Fall sind wieder die drei kauzigen Automechaniker beteiligt, das bringt Humor in Matteos Alltag. Ein spannender Krimi mit sympathischen Ermittlern. Zu empfehlen.
Pia Jäger
rezensiert für den Borromäusverein.
Intrigen am Lago Maggiore
Bruno Varese
Kiepenheuer & Witsch (2017)
KiWi ; 1537
328 S. : Kt.
kt.