Die Wohnkrise

Breitgefächert beschreiben die Autoren die Situation auf dem deutschen Wohnungsmarkt und analysieren dabei die sozialen, gesellschaftlichen und politischen Ursachen der krisenhaften Entwicklung. Fehlende Wohnungen, steigende Mieten und der abhanden Die Wohnkrise gekommene Glaube an eine bessere Zukunft verbinden sich mit Frustrationen, Ängsten, mangelndem Vertrauen in den Staat und dem Aufkommen des Rechtspopulismus. Mit dem Begriff „Quartier“, einer räumlichen Einheit, in der Infrastruktur und Netzwerke zusammenarbeiten, was auch beim Wohnen im Alter von Bedeutung ist, glauben sie, eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt schaffen zu können. Die sinnvollste Handlungsoption sehen sie in einem engen Zusammenwirken von Staat, Markt und Zivilgesellschaft. Diese Zustandsbeschreibung bietet vor allem Anregungen für Interessierte im kommunalen Bereich.

Helmut Eggl

Helmut Eggl

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die Wohnkrise

Die Wohnkrise

Rolf G. Heinze, Sebastian Kurtenbach
Kiepenheuer & Witsch (2026)

271 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 625942
ISBN 978-3-462-05573-3
9783462055733
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: So
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