Happy Hirn
Wir brauchen den sozialen Umgang miteinander, um gesund und glücklich zu sein. Unser Gehirn ist auf Anregungen angewiesen, um wie seit jeher zu funktionieren. Zu beobachten ist jedoch seit Jahren eine "Post-Interaktions-Welt" (S. 31), bedingt durch
Social Media Nutzung, Corona-Isolation, zunehmende Spaltung der Gesellschaft durch den immer schonungsloseren Umgang miteinander. Diese besorgniserregende Entwicklung führt zu Einsamkeit, schadet dem Gehirn und der Gesundheit. Um diese These zu belegen, führt der Autor über psychologische Fakten in biologisches, neurowissenschaftliches Wissen, verständlich für den Laien und faszinierend dargelegt. Als Wissenschaftskommunikator will der Neurobiologe von der kalifornischen Stanford-Universität niederschwellig jedem Zugang zur Fachwelt öffnen. – Ein fesselndes, hoch informatives Buch und ein Appell, einander wieder gut zu tun in direktem Kontakt ohne dazwischen geschaltete Medien wie das Smartphone.
Karola Bartel
rezensiert für den Borromäusverein.
Happy Hirn
Ben Rein ; aus dem Englischen von Gabriele Würdinger
Kösel (2025)
319 Seiten : Illustrationen
fest geb.