Tee, Tod und die versiegelte Tür
Während sich 1910 der Halleysche Komet der Erde nähert und die halbe Welt glaubt, das Ende sei nahe, tritt Stephen Pike seine Arbeit als Hausdiener bei Viscount Stockingham-Welt an. Auf Befehl des Viscounts wird das Haus vollständig verbarrikadiert
und somit kometensicher gemacht. Stephens Aufgabe ist es, sich in der Nacht um die extravagante Miss Decima, die alte Großtante des Viscounts, zu kümmern. Als Wissenschaftlerin wünscht sie sich allerdings, den Kometen beobachten zu können. Am nächsten Morgen wird Stockingham-Welt in seinem abgeschlossenen Zimmer tot aufgefunden. Eine heikle Situation, da Stephen Pike gerade erst aus dem Gefängnis entlassen wurde. Tatkräftig unterstützt von Miss Decima macht er sich daran, den wahren Schuldigen zu überführen. – Als Kinderbuchautor ist Ross Montgomery sehr erfolgreich. Viel Fabulierfreude findet sich auch in diesem Krimi-Debüt wieder. Wenig Spannung, doch schräge Figuren und vor allem viel Humor machen das Buch zu einem entspannten Lesevergnügen.
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Tee, Tod und die versiegelte Tür
Ross Montgomery ; aus dem Englischen von Sabine Thiele
Piper (2026)
Ein Fall für Stockingham und Pike ; 1
398 Seiten
kt.